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Balkenlage...und Hopp!

Nach langem Abbau von Steinen, Dreck und morschem Holz, wird nun erstmal der Anfang des neue Dachstock sichtbar.
Balkenlage...und Hopp!

Auf die nun an Ort liegenden Schwellen und den  Unterzug werden 10 Balken gelegt. Diese ragen etwa einen Meter über die Aussenmauer, so dass sie ein Vordach bilden. Die genauen Masse und Zuschnitte sind im Vorfeld berechnet und den Schwellen angepasst. Hierfür wurden die Schwellen nochmals genau vermessen. Hier ist Millimeter-Arbeit angesagt.

Dies ist eine ungenaue und sehr vereinfachte Abbildung des Daches. Aber es veranschaulicht, welcher Teil genau mit der Balkenlage gemeint ist.

Das Ablängen der Balken wird am Boden ausgeführt. Fehler sind hier nicht mehr erlaubt; hierfür werden die Balken nebeneinander gelegt und fixiert. Anschliessend werden Spezialmaschinen eingesetzt, um passgenau zu fräsen. Um Ausrisse am Holz zu vermeiden, werden an den Schnittenden jeweils zusätzliche Holzstücke angeschraubt. Das Endergebnis muss perfekt sein, da die Balken in der fertigen Wohnung sichtbar sein werden.

Das Abbinden und das Ausrichten auf dem Dach übernehmen die beiden Zimmermänner. Jeder der Balken sitzt perfekt. Jeder Schnitt, jede Länge stimmt. Jede Überlegung, jede Berechnung, jedes Anzeichnen ist auf den Punkt gebracht. Am Ende des Tages sind alle 10 Balken oben und auf Position. Zum ersten Mal kann man erahnen, wie das neue Dach und die damit verbundenen neuen Materialien aussehen werden. Unsere Entscheidung, das verbaute Holz sägeroh zu lassen, hat sich als richtig erwiesen. Die neuen, rustikalen und aus Vollholz bestehenden Balken bilden einen Kontrast zu den alten dunklen Rundstämmen und harmonisieren trotzdem.

On top of the sleepers and the joist, 10 beams are placed. These stand about 1 metre above the outer wall so that they form a canopy. The exact dimensions and cuts are calculated in advance and adapted to the sleepers. For this, the sleepers were measured again exactly. It is a matter of millimeters. The cutting of the beams is done on the ground. Mistakes are no longer allowed. For this, the beams are laid next to each other and fixed. Then special machines are used to saw the beams to fit exactly. To avoid cracks in the wood, additional pieces of wood are screwed to the ends of each cut. The final result must be perfect, as the beams will be visible in the finished flat. The two carpenters take over the tying and the alignment on the roof. Each of the beams fits perfectly. Every cut, every length is right, every consideration, every calculation, every marking is to the point. At the end of the day, all 10 beams are up and in position. For the first time, we can guess what the new roof and the associated new materials will look like. Our decision to leave the timber used sawed timber has proved to be the right one. The new solid wood beams form a contrast to the old dark round logs and still harmonize.

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